Die zweite Phase der Entwicklung regenerativen Energien aus wirtschaftlicher Sicht

Nachdem die erste Phase der regenerativen Energien das Ziel der Netzparität viel früher erreicht hat als erwartet, ist die zweite Phase gekennzeichnet durch den tipping point, der besagt, dass ab diesem Punkt dauerhaft und für immer mehr Investitionen in regenerative Enrgien fließen, als in Öl, Kohle und Gas.

Weiterhin ist diese zweite Phase besonders gekennzeichnet durch hohe Investitionen in Speichertechnologien und die Wandelung des Stroms zum Nutzen der Sektoren Wärme und Verkehr:

Der Strompreis könnte in Zukunft die Speicherungs- und Wandlungskosten tragen. Gestützt wird dies durch eine weltweit sich entwickelnde Besteuerung von CO2, welches die kohlenstoff basierten Verbrennungsprozesse verteuert. und im Gegenzug Erneuerbare Energien wirtschaftlicher macht.

Regenerativer Strom wird so günstig sein, das viele andere Branchen infiziert werden und über eine grundlegende Änderung oder Anpassung ihres Geschäftsmodells nachdenken. Zu sehen ist dies bei der Bahn, die gut auf Wasserstoff umgestellt werden kann und somit der Wasserstoffwirtschaft insgesamt einen entscheidenden Impuls verleihen kann. Die Frage ist nur, wer den Wasserstoff produziert und wie er besteuert wird.